Über mich
Meine erste Liebe: Musik
Ich bin Elise Eißmann – und ich mache Musik unter dem Namen TOCHTER.
Als Kind war meine größte Liebe das Singen. Stundenlang saß ich vor der Stereoanlage meiner Eltern und versuchte, jeden Ton nachzusingen. Anfangs traf ich sie nicht – aber ich hörte nicht auf. Weil es nichts Schöneres gab, als mit den Tönen zu schweben – wie auf einem fliegenden Teppich – und die Welt von oben zu betrachten.
Als ich fast aufgehört hätte
Später durfte ich große Bühnen erleben, Fernsehshows spielen und Dinge erreichen, von denen ich früher geträumt hatte. Und trotzdem gab es eine Zeit, in der ich kurz davor war, mit der Musik aufzuhören. Ich dachte: Vielleicht sollte ich lieber leiser sein. Weniger sichtbar. Weniger ich.
Eine Angst, die älter war als ich
Heute weiß ich: Diese Angst gehörte nicht nur mir. Sie war älter. Weitergegeben. Über Generationen.
Meine Oma liebte das Singen – aber sie hat es sich nie erlaubt, Sängerin zu sein. Kurz vor ihrem Tod sagte sie zu mir:
„Du machst das, was ich immer machen wollte – mich aber nie getraut habe. Hör nie auf damit.“
Diese Worte haben etwas in mir geöffnet.
Wie „Nichts geht verloren“ entstand
Ich wollte einen Song schreiben über das Gefühl, dass ein Mensch gehen kann – und trotzdem bleibt. Dass Liebe nicht verschwindet. Dass nichts Echtes verloren geht.
So ist „Nichts geht verloren“ entstanden.
Was dann passiert ist
Und was dann passiert ist, hat mich tief berührt: Millionen Menschen haben Ausschnitte des Songs gesehen. Tausende Nachrichten haben mich erreicht. Von Menschen, die trauern. Die jemanden vermissen. Die Trost suchen. Oder einfach schreiben:
„Dein Lied sagt alles, wofür ich selbst keine Worte finde.“
Mein Mutausbruch
Seitdem weiß ich noch klarer, warum ich Musik mache.
Ich mache Musik, damit Menschen sich weniger allein fühlen.
Damit Gefühle Platz bekommen.
Damit Mut wächst.
Damit wir uns erinnern, was in uns lebt.
Wenn dich meine Musik berührt, freue ich mich sehr, dass du hier bist. Ich würde mich unfassbar freuen, wenn ich dich mit meinem Weg und meiner Musik inspirieren kann – und du mir irgendwann, vielleicht bei meinem nächsten Konzert, deine Geschichte erzählst.
Deine Elise / TOCHTER